Grußwort der Industrie- und Handelskammer

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ortenberg ist immer einen Besuch wert und hat sich im Laufe der letzten Jahre mit seinen verwinkelten alten Gassen und gut erhaltenen Fachwerkhäusern zu einem attraktiven Ausflugsziel für Gäste aus Nah und Fern entwickelt. Doch die Hauptattraktion der Wetterauer Gemeinde und zugleich Aushängeschild für die ganze Region ist der Kalte Markt, dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen.

Während der „Kaale Märt“– übrigens eines der ältesten Volksfeste in ganz Deutschland – früher ein für die Region wichtiger Vieh- und Pferdemarkt war, stellt er heute sowohl für Industrie- als auch für Einzelhandels-, Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe ein strategisch wichtiges Marketinginstrument dar. Denn neben dem traditionellen Pferdemarkt wird hier unter anderem eine Pferdeprämierung, eine Verkaufsmesse, ein Rummelplatz sowie ein bunter Krämermarkt geboten. Um es auf den Punkt zu bringen: Vergangenheit trifft auf Gegenwart.

Im Rahmen der diesjährigen Leistungsschau haben Unternehmen aus der Region die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen und Produkte – darunter viele Innovationen – einem breiten Publikum vorzustellen und damit die Leistungsfähigkeit der hier ansässigen kleinen und mittelständischen Betriebe effektiv unter Beweis zu stellen. Diese einmalige Gelegenheit wird von vielen Unternehmen gerne genutzt, um ihren Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen Oberhessens zu steigern. Oftmals wissen selbst Besucher aus der Nähe nicht, welche Innovationskraft in ihrer Heimat schlummert.

Egal ob Alt oder Jung, Unternehmer oder Besucher - Der Kalte Markt bringt Menschen zusammen und lässt sie ins Gespräch kommen. Und das ist gerade im digitalen Zeitalter von enormer Bedeutung. Durch ihre Präsenz geben teilnehmende Betriebe ihrem Unternehmen ein Gesicht. Noch immer ist meines Erachtens ein persönliches Gespräch, sei es nun mit Kunden oder auch mit potenziellen Mitarbeitern oder Auszubildenden, durch nichts zu ersetzen. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels ist dies ein ganz wichtiger Aspekt!

Und ja, es gibt sie noch, die jungen Leute, die gerne in der Region bleiben möchten und auf der Suche nach einer passenden Ausbildung oder einem Arbeitsplatz sind. Der Kalte Markt bietet hier die Gelegenheit, für sich und das eigene Unternehmen zu werben, um die Fachkräfte zu generieren, die wir so dringend brauchen!

In diesem Sinn wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern einen kurzweiligen, informativen Aufenthalt und den Gewerbetreibenden erfolgreiche Geschäfte!

Herzlichst
Ihr Rainer Schwarz
Präsident der IHK Gießen-Friedberg

Publiziert am: Mittwoch, 18. November 2009 (19942 mal gelesen)
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