Aufstellung und Bewirtung des Festzeltes anlässlich des Kalten Marktes 2011

  1. Platz-/Zeltgröße
  2. Für den Kalten Markt 2011 (von Freitag 28.10.11 bis Dienstag 01.11.11) wird im Ausstellungsgelände der Kalter Markt Leistungsschau ein Festzelt mit Bewirtung ausgeschrieben.

    Die Größe des Festzeltes darf 1.500 m² = 50 m x 30 m inkl. Anbau nicht übersteigen. In Verlängerung des Festzeltes wird eine weitere Fläche von 20 m x 10 m für die eventuelle Einrichtung eines Biergartens mit Außenbewirtschaftung zur Verfügung gestellt.

    Der Aufbau des Festzeltes kann frühestens 14 Tage vor Beginn des Kalten Marktes erfolgen und der Abbau des Zeltes muss bis spätestens 14 Tage nach Beendigung des Marktes abgeschlossen sein. Sämtliche Aufbauarbeiten müssen zur baupolizeilichen Abnahme am Kalten Markt Freitag (10.00 Uhr) beendet sein.

    Entsprechend der Größe des Zeltes sind nach § 7 der Muster-Versammlungsstättenverordnung (MVStättVO) die erforderlichen Notausgänge auszuweisen. Eine ordnungsgemäße Ausstattung des Zeltes und Dekoration wird vorausgesetzt.

  3. Veranstaltungen
  4. Während der Dauer des Kalten Marktes (Freitag bis Dienstag) hat der Festwirt eigenverantwortlich Veranstaltungen anzubieten und durchzuführen.

    Zu dem traditionellen Frühschoppen am Kalten Markt Montag hat der Festwirt der Stadt Ortenberg das Festzelt kostenlos zur Verfügung zu stellen. Er ist ferner verpflichtet, für die musikalische Unterhaltung im Rahmen des Frühschoppens mindestens in der Zeit von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu sorgen. Während dieser Zeit darf kein Eintritt erhoben bzw. Getränke und Essensgutscheine am Zelteingang verkauft werden.

    Bei allen Abendveranstaltungen ist ein Sicherheitsdienst zu stellen, der den ordnungsgemäßen Ablauf der Veranstaltungen überwacht.

    Wegen der Beschallung des Festzeltes, insbesondere im Rahmen des Frühschoppens am Kalten Markt Montag ist in jedem Fall Rücksprache mit dem Marktamt der Stadt Ortenberg, Marktmeister Zahn, zu halten.

  5. Sonstige Vorgaben
  6. Aufgrund eines Vertrages mit der Licher Brauerei, jetzt Bitburger Braugruppe, dürfen nur Produkte dieser Braugruppe angeboten und abgegeben werden.

    Gemäß § 12 der MVStättVO sollen bis 1.000 Besucherplätze je 100 1,2 Damentoiletten und 0,8 Herrentoiletten sowie 1,2 Urinalbecken, bei über 1.000 Besucherplätzen je weitere 100 0,8 Damentoiletten und 0,4 Herrentoiletten sowie 0,6 Urinalbecken vorhanden sein. Es sind daher mindestens 6-8 Damentoiletten, 4 Herrentoiletten, 8 Urinalbecken und ein Behinderten WC auf eigene Kosten zur Verfügung zu stellen.

    Der Festwirt ist verpflichtet, sämtliche Wasserzuleitungen zwischen Wasserabgabestellen der Stadt und dem Festzelt sowie eines Biergartens mit Rohrtrennern zu sichern und nur zugelassene und zertifizierte Trinkwasserschläuche zu verwenden. Die im Festzelt zu verwendenden Spülmaschinen müssen das DVGW-Prüfzeichen oder eine entsprechende Zertifizierung haben.

    Der Festwirt hat in besonderer Weise für die einwandfreie hygienische Beschaffenheit vor allem der Küchen und der Theken zu sorgen.

    Die Stromversorgung bis zum Festzelt erfolgt durch einen seitens des Verpächters vertraglich zugelassenen Marktelektriker, der auch seine Aufwendungen inklusive des Stromverbrauches gesondert in Rechnung stellt. Für die eigentliche Stromversorgung des Festzeltes ist der Festwirt selbst verantwortlich.

    Die Verwendung von Mehrweggeschirr wird vorgeschrieben. Es ist nicht gestattet im Bereich des Festzeltes oder des Biergartens Plastik- und Einweggeschirr sowie Plastikbecher, Dosen und Einwegflaschen abzugeben.

    Die Entsorgung des anfallenden Mülls oder Abfalls im Festzelt ist durch den Festwirt selbst vorzunehmen.

    Eine etwaige Unterverpachtung einer Theke oder Küche entbindet den Festwirt als Hauptpächter nicht von der Zuständigkeit gegenüber der Stadt. Erforderliche Genehmigungen und daraus resultierende Gebührenabgaben und Steuern sowie Meldung an die GEMA sind rechtzeitig von dem Festwirt einzuholen und auch entsprechend zu bezahlen.

    Eventuelle Schäden, die bei Aufstellung und dem Betrieb des Festzeltes entstehen und auf fahrlässiges oder grob fahrlässiges Verhalten durch Bedienstete, Beauftragte oder Gäste zurückzuführen sind, kann die Stadt entsprechend Schadenersatz verlangen.

    Wünschenswert ist, dass der Festwirt die für einen ordnungsgemäßen Betrieb erforderlichen Speisen und Getränke aus der hiesigen Region bzw. bei den Gewerbetreibenden der Stadt Ortenberg bezieht.

    Wurde eine Einigung mit einem Bewerber erzielt, ist von diesem in Höhe von 30.000,00 € eine Bank- oder Brauereibürgschaft vorzulegen.

    Der Abgabeschluss für ein Angebot wird auf den 15.01.11 festgesetzt.

    Das Angebot ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Angebot für die Bewirtung und Aufstellung eines Festzeltes anlässlich des Kalten Marktes 2011“ zu versehen und an folgende Anschrift zu richten:

Magistrat der Stadt Ortenberg
Lauterbacher Straße 2
63683 Ortenberg

Publiziert am: Freitag, 10. Dezember 2010 (2451 mal gelesen)
Copyright © by Der Kalte Markt in Ortenberg

Druckbare Version  Diesen Artikel an einen Freund senden

[ Zurück ]